• Eine Frau geht barfuß entlang eines steinigen Ufers am Rande eines Sees.

Die kalte Jahreszeit bringt deine Achtsamkeit zurück

Barfußgehen ist gesund. Es bringt dir deinen eigenen Körper näher, lehrt dich achtsamer auf deine Umgebung zu reagieren und steigert dein Empathieempfinden. Wir erklären dir warum.

  • Eine Frau geht barfuß entlang eines steinigen Ufers am Rande eines Sees.

Stück für Stück schwindet die Hitze. Langsam, ganz still und leise erobert die Nacht Teile des Tages für sich zurück. Die Natur bäumt sich ein letztes Mal auf und liefert uns unzählige Eindrücke, die wir in der Geschäftigkeit des Alltags allzu gerne übersehen: Der Herbst ist da und mit ihm kunterbunte Blätter und der Geruch spätsommerlicher Kräuter. Es ist die perfekte Zeit, die Natur ein letztes Mal in ihrer Unverfälschtheit zu erfahren. So streif die Hitze ab, befreie dich von deiner sommerlichen Gemütlichkeit und vor allem: zieh deine Schuhe aus, denn Barfußgehen ist gut für dich.

Eine Frau geht barfuß entlang eines steinigen Ufers am Rande eines Sees.

Lerne deine Umgebung zu erfühlen

Gewinne dein Körperempfinden zurück

Es ist nass, etwas kalt und es kitzelt. Du fühlst jeden Stein, jedes Blatt, jede kleine Unebenheit. Tausende winzige Nervenstränge leiten diese neuen Informationen an dein Gehirn weiter, welches sich mit freudiger Erregung darauf einlässt: Jede Bewegung ist bestimmter als die vorangegangene. Du bist ganz da, spürst dich und den Boden unter dir. Nimmst all seine Facetten in dich auf. Du bist im Einklang mit der Natur. Achtsam reagierst du auf jede noch so kleine Regung und erwiderst sie vorsichtig.

Spüre die Unverfälschtheit

Wir lieben unserer Sneakers: sie sind bequem, sehen gut aus und geben uns Halt. Leider verhindert die Schuhsohle die direkte Berührung mit dem Boden. Dabei braucht unser Gehirn Rückmeldung von unseren Füßen, was im nächsten Bewegungsablauf passieren soll. Je unverfälschter die Reize und Informationen sind, desto einfacher kann unserer Körper darauf reagieren. Es fällt ihm einfacher, das Pure zu erkennen und zu verarbeiten: So kann er ein Glas Römerquelle Mineralwasser schneller und effektiver verarbeiten als beispielsweise den morgendlichen Kaffee, auch wenn dieser – zugegebenermaßen – meist essentiell ist.

Erfühle den Untergrund

Es hat einen durchaus positiven Effekt auf dein Körperempfinden, wenn du dich dazu entscheidest, das Erfühlen des Untergrunds neu zu erlernen. Hierfür reichen schon wenige Minuten, die du am Tag barfuß gehst. Je unterschiedlicher der Untergrund ist, auf dem du gehst, desto schneller erlernst du das Erfühlen wieder. Du verbesserst nicht nur dein Körperempfinden, sondern es lehrt dich auch achtsamer und emphatischer auf deine Umgebung zu reagieren.

„Es verbindet uns mit der Erde und dem, was ist. Der Fokus auf das gerichtet, was uns unmittelbar umgibt. Insbesondere auf die Auswirkungen, die meine Bewegungen und mein Handeln zur Folge haben; ebenso wie für meine Gedanken und meine Gesundheit, die Natur, die Tiere und für die Menschen in meinem Umfeld!“

Ein Mann steht barfuß auf einer Straße, die zum Strand hinunter führt.

Barfußgehen beruhigt dich

Ein alter Schuh

Wissenschaft und Medizin sind sich längst einig: Barfußgehen ist gesund und wirkt ganzheitlich auf unser Körperempfinden. Wieso ziehen wir also nicht öfters unsere Schuhe aus? Zum einen hindert uns unser Alltag daran, zum anderen haben wir uns längst an die unterstützende und schützende Funktion unserer Treter gewöhnt. Höchste Zeit also sich von Altbackenem zu trennen.

Barfußgehen begünstigt eine gesunde Fußhaltung und eine intakte Fußmuskulatur und entlastet somit die Wirbelsäule. Um dir zu zeigen, welche weiteren positiven Effekte das Barfußgehen auf deine Gesundheit hat, haben wir dir eine kleine Liste zusammengestellt.

8 gute Gründe, wieso du barfuß gehen solltest

  • Fördert die natürliche Zehenstellung
  • Trainiert das richtige Abrollen des Fußes
  • Vorder- und Rückfuß werden gekräftigt
  • Die Achillessehne wird gestärkt
  • Erhöht unsere Reflexe
  • Reguliert den Blutdruck, stärkt das Herz-Kreislauf-System und kräftigt das Immunsystem
  • Dämpfungsfunktion des Fußbogens erhöht sich
  • Verlagerung von Fersen auf Fußballen

Von Fußsohlen und inneren Organen

In den Fußsohlen befinden sich Reflexbögen, das sind Hautpartien mit besonders vielen Nervenleitungen, die in der Theorie mit verschiedenen Muskeln oder Organen in Wechselwirkung stehen. Das Gehen ohne Schuhe soll diese Zonen und somit den gesamten Körper stimulieren. Momentan liegen hierfür keine objektiven wissenschaftlichen Daten vor, dennoch kann sich ein subjektives Gefühl des allgemeinen Wohlbefindens einstellen.

Eine Frau geht barfuß über einen steinigen Waldboden.

Mit etwas Übung und Geduld lässt sich jeder Untergrund meistern.

Ein wenig Vorsicht ist geboten

Das Barfußgehen ist nicht für jede Fußform geeignet, doch wer als Kind viel barfuß gegangen ist, hat während der Wachstumsphase seinen Knochenbau in die richtige Richtung gedrängt. Diese Anpassung des Knochenbaus ist später leider nicht mehr möglich. Dennoch kannst du dir durch etwas Training eine gesunde Gangform angewöhnen.

„Tritt zuerst mit dem Fußballen auf, denn das daraus resultierende Abrollen des Fußes schont das Skelett.“

Je nach Boden und vorhandener Hornhaut besteht auch eine gewisse Verletzungsgefahr durch spitze oder scharfe Gegenstände. Du solltest dich ganz langsam an das Barfußgehen gewöhnen. Tag für Tag, Schritt für Schritt.

Für empfindliche Füße empfiehlt es sich, zu Beginn in Barfußschuhen zugehen, die bekommst du zum Beispiel hier.

Spüre das Leben.
Mit Römerquelle.

Trackback from your site.